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Spareribs ohne Smoker aber butterzart

  • Aug 8, 2016
  • 3 min read

Heute fragte mich meine Tochter nach Spareribs ... sie möge sie zwar nicht, aber man könne damit sicher punkten, weil doch alle sonst auf Spareribs stehen.

Hat sie recht ... diese Rezept ist sehr einfach zu machen und schmeckt so richtig nach echtem BBQ mit thick sticky, licking finger good BBQ-Sauce ... und keiner kann widerstehen ...

Das Gericht ist perfekt für Gäste und am besten einen Tag im voraus zuzubereiten … also 2 Tage vor dem Kommen der Gäste sollte es eingerieben werden, einen Tag davor geschmort werden und wenn die Gäste kommen hat man ein perfektes Essen und ist total relaxed ….

Es ist wichtig, das Fleisch einen Tag vor dem Schmoren mit Grillgewürz einzureiben - besser das Gewürz einmassieren - und es dann einen Tag im Kühlschrank ruhen zu lassen.

Und ... man kann es prima im Voraus machen und entweder einen Tag im Kühlschrank aufbewahren oder sogar einfrieren. Aufgetaut wird dann im Backofen bei 70°C, so dass es nicht weitergaren kann.

Was brauche ich an Gerätschaften dazu?

- einen großen Bräter oder so man hat, einen Slow Cooker

- einen Mixer, Blender, Passierstab, ... etwas, womit man pürrieren kann

- Scharfes Messer, Brettchen, Kochlöffel

- wenn möglich einen Backofen oder einen Grill. Geht aber auch ohne

... und die Zutaten:

4 kg Spareribs oder 3 kg dicke Rippe

3 EL Gewürzmischung, (Grillgewürz Paprika oder Gyros oder Schwenkbraten)

2 große Zwiebeln in Ringen

1 Zehe/n gepellter Knoblauch

1 Flasche BBQ-Sauce, ca 300 ml oder Ketchup

1 Tasse Zucker

1 TL Rauchsalz, oder 1 TL Salz und ein paar Tropfen Liquid Smoke

1 Dose Ananas

1EL Sambal Manis oder Sambal Badjak

1 Tasse süße Sojasauce (Ketjap manis)

0,5 Tasse Sojasauce

Ganz wichtig für den Geschmack:

Das Fleisch mit dem Grillgewürz einen Tag vorher gut einreiben und im Kühlschrank ruhen lassen.

So .. am Tag des Schmorens zuerst alles hinrichten, Fleisch aus der Kühlung nehmen - es sollte zimmerwarm sein - Zwiebel in Ringe schneiden und Knobi pellen.

Alle Zutaten außer Zwiebel, Fleisch und Grillgewürz (das ist ja schon weg - nämlich auf dem Fleisch) in den Blender werfen oder mit dem Pürrierstab zerkleinern. Ja, auch die Ananas samt Saft ..Es ergibt eine sü0lich leicht scharfe Soße.

Die Zwiebel unten in den Topf legen, darauf einen "Schluck" der Soße, dann das Fleisch und dann den Rest der Soße gleichmäßig darauf verteilen. Entweder bei 80 Grad in den Ofen oder auf High in den Slowcooker tun - jedenfalls immer zugedeckt und 6 Stunden, zwischendurch sollte man mal umschichten, so dass die Stücke, die nicht ganz bedeckt waren, dann unten schön in der Soße liegen. Nach 6 Stunden stehen die Knochen weit hervor und man kann sie einfach rausziehen, aber das Fleisch selbst solte nicht zerfallen.

Kocht man das Gericht mit dicker Rippe, wird es nicht ganz so fett wie mit Spareribs und man kann das schiere Fleisch aus den Fettschichten herauslösen. Diese ist ganz zart mit viel Geschmack.

Anmerkung zur Menge: bei guten, hungrigen (Fleisch-) Essern, ist das Rezept eher für 4 Leute geeignet, weil doch der Knochenanteil relativ hoch ist und ein Teil als Fett beim Garen schon in die Soße geht. Die Stücke "schrumpfen" dadurch. Bei der Berechnung hier sind es bei 2,5 kg und 5 Leuten ca. 200-250 g Fleisch pro Person - nur zur Info und für die Kalkulation.

Ist das Fleisch im Ofen, hat man Zeit die Küche wieder aufzuräumen … hier wurde aber ja fast nichts schmutzig … In den Mixer warmes Wasser und Spüli geben und och mal mixen, dann ist der schon fast ganz sauber … dann bleiben nur noch ein Schneidebrett und das Messer … wenig Aufräumarbeit :-))

Man kann nach der Garzeit entweder das Fleisch mit ein wenig der Soße einfach so essen oder alles bis zum nächsten Tag abkühlen zu lassen, dann das nun feste Fett abzuheben und die Ribs aus der Soße zu nehmen und sie entweder, was superlecker ist, kurz auf den Grill legen oder im Backofen in einer Auflaufform bei 250°C ca. 20 Minuten auf unterer Schiene backen.

Probiert das Rezeot aus .. die Zutaten sind günstig, vorallem dicke Rippe kostet nicht viel, weil es nicht ganz so bekannt wie Spareribs ist und weniger Knochen enthält ... Ihr werdet begeistert sein.


 
 
 

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SOPHIE'S
COOKING TIPS

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